Kunstrasenplatz: Der etwas andere Jubel…

Dass man in einem Fußballverein auch ohne Torabschluss jubeln kann, beweisen die Kicker aus Wolbeck. Die Fußballer des VfL sehen den ersehnten Kunstrasenplatz in greifbare Nähe gerückt. Nach dem Beschluss des Sportausschusses am 24. Februar werden von der Stadt im nächsten Jahr über eine Millionen Euro für die Erweiterung der Sportanlage am Brandhoveweg in die Hand genommen. Letzte Infrastrukturmaßnahmen z. B. für KFZ-Stellplätze und die Begrünung sollen dann im Folgejahr 2017 abschließend angegangen werden. Nach dem aktuellen Planungsstand können also die Sportler in Münsters Südosten schon im nächsten Jahr über den dritten Fußballplatz verfügen.

Seit vielen Jahren warten der VfL und alle anderen Nutzer der Bezirkssportanlage auf diese dringend benötigte Erweiterung um einen Kunstrasenplatz. Angesichts der zunehmenden Zahl kickender Menschen in Wolbeck sind die beiden bestehenden Plätze längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Bei schlechter Witterung sind sowohl der Naturrasenplatz als auch der Ascheplatz oft nicht bespielbar, so dass mit den knapp 30 Mannschaften des Fußballvereins der Trainingsbetrieb kaum aufrechterhalten werden kann. Umso größer ist nun der Jubel, dass es im nächsten Jahr endlich mit dem Bau des witterungsunabhängigen Spielfelds losgehen kann.

„Wir sind sehr erleichtert über diesen Beschluss des Sportausschusses und bedanken uns bei allen Akteuren aus der Politik und der Verwaltung, die sich für uns eingesetzt haben“, freut sich der 1. Vorsitzende Ralf Deipenwisch. Er verweist auch darauf, dass der Verein bereits einen Bauausschuss gebildet hat. Dieser Ausschuss kümmert sich schon jetzt um viele Details, die bei der Planung und Realisierung dieses Projektes zu beachten sind. „Schließlich wird hier eine nicht unerhebliche Summe bewegt, entsprechend verantwortungsbewusst wollen wir damit umgehen“, erläutert Deipenwisch.
Ab der Saison 2016/2017 suchen dann alle kleinen und großen Kicker des VfL den Torabschluss auf dem neuen Kunstrasenplatz.

Dann sollen wieder sportliche Gründe fürs Jubeln im Mittelpunkt stehen.